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 Aufsichtsratsmitglied
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Ulrich Marseille, geboren am 23. Dezember 1955 in Bremerhaven, Aufsichtsratsvorsitzender der Marseille-Kliniken AG.
Nach dem Abitur studierte Marseille Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre. 1984 wurde er Geschäftsführer der eigenen Pflegeheim GbR in Langen. 1986 wandelte er die Firma in eine GmbH um. Im Oktober 1996 ging die Marseille-Kliniken AG mit Sitz in Hamburg an die Börse. Ulrich Marseille übernahm das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Am 1. Dezember 1999 wechselte Ulrich Marseille in den Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft.
Das Unternehmen: Die Marseille-Kliniken AG (rund 3200 Mitarbeiter) ist einer der
größten privaten Anbieter von Dienstleistungen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt. Zur Unternehmensgruppe gehören derzeit 36 Senioren-Wohnparks und Einrichtungen der Behindertenpflege sowie elf Fach- und Rehabilitationskliniken im gesamten Bundesgebiet mit insgesamt mehr als 6000 Betten. Der Jahresumsatz betrug im Geschäftsjahr 1999/2000 305,5 Mio DM.
Die Geschichte: Mit der Eröffnung des ersten Senioren-Wohnparks im niedersächsischen Langen legten Theo und Ulrich Marseille 1984 den Grundstein für ein
Unternehmen, das heute zu den größten privaten Dienstleistern im deutschen
Gesundheitswesen zählt.
Nach dem Tode Theo Marseilles 1991 führte Ulrich Marseille das Unternehmen allein
weiter. Mit der Wiedervereinigung bot sich die Möglichkeit, die bewährten Konzepte
der Altenpflege auch in den neuen Bundesländern umzusetzen. Damit leistete das
Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost
und West. In den Jahren 1991 bis 1994 übernahm die Marseille-Kliniken GmbH über
20 Einrichtungen in der ehemaligen DDR beziehungsweise errichtete dort
Neubauten. Die Gesellschaft war in den neuen Ländern das erste private Unternehmen, das Altenpflege auf modernstem Stand flächendeckend anbot.
Zum ursprünglichen Geschäftsfeld, der Pflegedienstleistung, kam seit 1991 der
Bereich der medizinischen Rehabilitation hinzu. Der Übernahme der beiden
Fachkliniken in Blankenburg und Bad Klosterlausnitz folgte fünf Jahre später eine
Mehrheitsbeteiligung an der Karlsruher-Sanatorium AG, einem renommierten
Betreiber von Rehabilitationskliniken. |
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